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App – GarageBand im Test

15 Mrz

  • Kategorie: Musik
  • Kaufempfehlung: ja
  • Größe: 369MB
  • Preis: 3,99€
  • AppStore-Link

 

Eine App, die auf einer Applekeynote vorgestellt wird, ist es immer wert sich einmal genauer anzuschauen.  Dies trifft natürlich auch und vielleicht sogar ganz besonders auf Apples GarageBand für iPad zu.  Als Xander Soren, Director of Music Marketing bei Apple, das Programm auf der iPad2 Keynote demonstrierte ging ein Raunen durch das Publikum.  Steve Jobs verabschiedete sich schon von der Bedeutung musischer Begabung und kündigte ein Zeitalter der SmartInstruments an, in dem jeder ganz einfach einen Song komponieren, spielen und aufnehmen kann.

„Jeder“, in die Kategorie falle auch ich, jemand ohne jedwedes künstlerisches Talent, und tatsächlich auch ich konnte ein Lied komponieren und aufnehmen, bei dem man sich nicht gleich die Ohren krampfhaft zuhalten muss.  Zur Beruhigung aller Musiker sei gesagt: ohne Talent und musisches Verständnis wird man aber auch mit GarageBands SmartInstruments keinen Hit landen können. GarageBand Sample Song

Die App beinhaltet 80 Keyboards, 6 Schlagzeuge, 4 Gitarren und 4 Bässe als Touchinstrumente.  Hinzu kommen noch ein Gitarrenverstärker, ein Audio Recorder und ein Sampler um auch Instrumente und Stimmen von extern aufnehmen zu können.  Natürlich steht für alle Instrumente auch ein Metronom zur Verfügung, damit man nicht aus dem Takt kommt.  Wem das an Klangmöglichkeiten immer noch nicht reicht, der kann aus mehr als 250 Loops auswählen und damit seinen Song weiter tunen.

Für jemanden wie mich, der kein Instrument spielt und auch damals im Blockflötenunterricht versagt hat gibt es die oben genannte Möglichkeit SmartInstruments auszuwählen.  Am Beispiel der Gitarre festgemacht bewirkt diese Option einen Akkord fehlerfrei spielen zu können oder die Gitarre automatisch 4 verschiedene Klangmuster spielen zu lassen, die nochmals durch das berühren der Akkordfenster mit ein, zwei oder drei Fingern variiert werden können. Hat man seine ersten Tonspuren aufgenommen kann man mit dem Mixen des Songs  beginnen.  Dafür gibt es 8 Tonsupren, deren Lautstärke individuell angepasst werden kann und deren Handhabung sehr intuitiv gestaltet ist.  Wer dennoch nicht sofort mit der Bedienung zurecht kommt, kann auf ein gut integriertes  Hilfesystem zurückgreifen.  Der fertige Song kann entweder direkt an iTunes oder via E-Mail im AAC-Format exportiert werden.

Abschließend bleibt zu sagen, dass diese App auch Laien ermöglicht auf einfach Weise einen ganz persönlichen Song zu komponieren.  Dabei wirkt GarageBand für iPad nicht  einfach als eine abgespeckte Version des aus iLife bekannten GarageBand für Mac sondern als eigenständiges und durchdachtes Konzept zur Musikproduktion.  Wer dennoch mit mehr Features und professioneller arbeiten möchte, der ist sicherlich von der Kompatibilität mit GarageBand für Mac und Logic Studio begeistert.  Besonders erfreulich ist zudem anzumerken, dass die App anders als iMovie auf dem iPad 1 ohne Crack läuft und dies auch in einem angemessenem Tempo tut.  Diese App ist soviel mehr als eine Spielerei aber für nur 3,99€ ist sie auch dazu geeignet.

 

 
4 Comments

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  1. Basti

    15. März 2011 at 16:45

    Ihr meint am Ende doch bestimmt Laie und nicht Leihen oder? :D

     
  2. Marvin

    15. März 2011 at 16:55

    @Basti: danke, ist gefixt :)

     
  3. News: Liste iPad 2 optimierter Apps | iPad eXtreme | Der Apple iPad Blog & Podcast rund um's iPad 2

    16. April 2011 at 11:01

    [...] 2 optimierten Apps zeigt. Neben den bereits in der Keynote vorgestellten iMovie und Garageband (iPad-eXtreme Review), findet man bekannte Spiele wie Infinity Blade oder Real Racing 2 HD, die von der verbesserten [...]

     
  4. Patrick Rossmanith

    17. April 2011 at 08:38

    Hi wie mache ich einen Development Acount?

    Danke